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Steigende Kriminalität

  • 15. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Jan.

Einbruch und Einschleichdiebstahl – eine wachsende Herausforderung

Einbruchdiebstähle gehören seit Jahren zu den häufigsten Delikten in der Schweiz. Nach einer längeren Phase sinkender Zahlen zeigt die Kriminalstatistik Schweiz seit Kurzem wieder eine klare Trendwende: Einbrüche und Einschleichdiebstähle nehmen laufend zu – besonders in städtischen Gebieten und Agglomerationen.


Aktuelle Zahlen aus der Kriminalstatistik Schweiz

Hier ist ein aktueller Überblick zur Entwicklung der Straftaten in der Schweiz, mit Fokus auf Einbrüche — basierend auf den neuesten verfügbaren Daten (Stand Anfang 2026):


Kriminalität allgemein in der Schweiz 2024

Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik 2024 des Bundesamts für Statistik (BFS) wurden 563 633 Straftaten erfasst — ein Anstieg von rund 8 % gegenüber 2023. Dies betrifft vor allem Eigentums- und Vermögensdelikte, inklusive Diebstähle und Einbrüche.


Einbruch- und Einschleichdiebstähle 2024


Wesentliche Entwicklung

  • In der Schweiz wurden 46 070 Einbruch- und Einschleichdiebstähle registriert — ein Plus von ca. 11,2 % gegenüber 2023.

  • Das entspricht etwa 126 Fällen pro Tag im Jahr 2024, verglichen mit durchschnittlich 114 täglich im Vorjahr.

  • Besonders bei Einbrüchen und dem damit verbundenen Eigentumsdelikt ist ein deutlicher Anstieg erkennbar.


Hintergründe

  • Die Zunahme betrifft sowohl private Wohnobjekte als auch Gewerbeflächen; Fahrzeugeinbruchdiebstähle nahmen ebenfalls deutlich zu.

  • Die Dunkelperiode (Oktober–März) zeigt traditionell deutlich mehr Fälle, was auch statistisch bestätigt wurde.


Trend in den Jahren davor

  • 2023 sah ebenfalls einen Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren, aber 2024 markiert erneut einen Aufwärtstrend nach Jahren des Rückgangs oder Stabilität in der Statistik.

  • Über längere Zeiträume (vor 2020) war die Tendenz langfristig rückläufig, jedoch gibt es seit 2022/23 wieder Zuwächse bei Einbruchdelikten.


Ausblick für 2025

Offizielle, vollständige Zahlen für 2025 liegen noch nicht vor, da die Polizeiliche Kriminalstatistik jeweils im Frühjahr des Folgejahres veröffentlicht wird (meist Ende März/Anfang April). Laut Sicherheitsexpert:innen und Verbänden wird aber erwartet, dass die Einbruchzahlen auf hohem Niveau bleiben oder leicht weiter steigen, da:

  • die Gesamtkurve der Vermögensdelikte tendenziell steigt und

  • präventive Massnahmen und Sicherheitstechnik weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Konkrete, validierte Zahlen für 2025 stehen jedoch erst mit Veröffentlichung der PKS 2025 durch das BFS zur Verfügung (voraussichtlich März–April 2026).


Worum geht es bei dieser Entwicklung?

  • Einbruchkriminalität ist ein relevanter Teil der Gesamtkriminalität in der Schweiz und hat 2024 spürbar zugenommen.

  • Diese Entwicklung betrifft sowohl städtische als auch ländliche Regionen, mit regionalen Unterschieden (z. B. höheres Risiko in einigen West- und Mittelschweizer Kantonen).

  • Trotz einzelner regionaler Rückgänge bleibt das Risiko bundesweit hoch — was Verantwortliche, Opfer und Sicherheitsanbieter gleichermaßen beschäftigt.


Zusammenfassung

➡️ 2024: Stark steigende Einbruchzahlen in der Schweiz – rund +11 % gegenüber 2023.

➡️ 2025: Noch keine vollständigen amtlichen Daten, aber Trendtendenz weiterhin hoch/leicht steigend.

➡️ Sicherheitsgefühl und reales Risiko hängen eng mit diesen Entwicklungen zusammen, weshalb Prävention und moderne Schutzmassnahmen relevant bleiben.


Aufklärungsquote bleibt tief

Ein weiteres Problem: Einbrüche werden nur selten aufgeklärt. Die Aufklärungsquote liegt deutlich unter jener anderer Delikte. Für Betroffene bedeutet das nicht nur materiellen Schaden, sondern auch einen massiven Verlust an Sicherheitsgefühl.


Was bedeutet das für Eigentümer und Unternehmen?

Die Zahlen zeigen klar: Einbruchschutz ist heute kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Professionell gesicherte Fenster, Türen und Fenstertüren stellen für Täter ein erhebliches Risiko dar. Studien und polizeiliche Erfahrungen zeigen: Einbrecher brechen einen Versuch oft nach wenigen Minuten ab, wenn sie auf wirksame mechanische Sicherungen treffen.


Moderne Sicherheitskonzepte setzen deshalb auf:

  • geprüfte, mechanische Einbruchhemmung

  • unauffällige, aber wirkungsvolle Lösungen

  • fachgerechte Planung und Montage


Fazit

Die Kriminalstatistik Schweiz macht deutlich: Einbruch- und Einschleichdiebstähle nehmen wieder zu – besonders in urbanen Regionen. 


Gleichzeitig bleiben viele Taten ungeklärt. Wer sein Zuhause oder sein Unternehmen schützt, sollte deshalb nicht warten, bis etwas passiert.


Wirksamer Einbruchschutz beginnt mit einer realistischen Einschätzung der Risiken – und endet mit Lösungen, die im Ernstfall standhalten.

 
 
 

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