Steigende Kriminalität
- Anton Wagner
- 15. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Einbruch und Einschleichdiebstahl – eine wachsende Herausforderung
Einbruchdiebstähle gehören seit Jahren zu den häufigsten Delikten in der Schweiz. Nach einer längeren Phase sinkender Zahlen zeigt die Kriminalstatistik Schweiz seit Kurzem wieder eine klare Trendwende: Einbrüche und Einschleichdiebstähle nehmen erneut zu – besonders in städtischen Gebieten und Agglomerationen.
Aktuelle Zahlen aus der Kriminalstatistik Schweiz
Gemäss den jüngsten Erhebungen der polizeilichen Kriminalstatistik wurden in der Schweiz über 46’000 Einbruch- und Einschleichdiebstähle pro Jahr registriert. Das entspricht im Durchschnitt mehr als 120 Delikten pro Tag – oder einem Einbruch etwa alle 10 bis 12 Minuten.
Nach den pandemiebedingten Ausnahmejahren, in denen viele Menschen häufiger zu Hause waren, haben sich die Zahlen wieder deutlich erhöht und nähern sich dem Niveau von vor 2020 an. Besonders auffällig ist dabei der Anstieg bei Wohnungseinbrüchen und Einschleichdiebstählen, also Delikten, bei denen Täter unbemerkt in bewohnte Objekte eindringen.
Städte und Agglomerationen besonders betroffen
Die Statistik zeigt klare regionale Unterschiede. Kantone wie Zürich, Aargau, Genf, Waadt oder Basel-Stadt weisen überdurchschnittlich hohe Einbruchsraten auf. Gründe dafür sind unter anderem:
hohe Bevölkerungsdichte
gute Verkehrsanbindung
grössere Anonymität
viele unbeaufsichtigte Objekte tagsüber
Gerade Einfamilienhäuser, Parterrewohnungen, Balkontüren und schlecht gesicherte Fenster zählen zu den bevorzugten Angriffspunkten.
Einschleichdiebstahl: unterschätzte Gefahr
Ein wachsender Teil der Delikte entfällt auf den sogenannten Einschleichdiebstahl. Dabei nutzen Täter offenstehende oder unverschlossene Türen und Fenster – häufig tagsüber – um unbemerkt in Gebäude einzudringen. Besonders betroffen sind Haushalte, in denen kurzzeitig gelüftet wird oder Bewohnerinnen und Bewohner sich im Garten oder in Nebenräumen aufhalten.
Diese Form des Diebstahls wird oft unterschätzt, ist aber laut Statistik auf dem Vormarsch.
Aufklärungsquote bleibt tief
Ein weiteres Problem: Einbrüche werden nur selten aufgeklärt. Die Aufklärungsquote liegt deutlich unter jener anderer Delikte. Für Betroffene bedeutet das nicht nur materiellen Schaden, sondern auch einen massiven Verlust an Sicherheitsgefühl.
Was bedeutet das für Eigentümer und Unternehmen?
Die Zahlen zeigen klar: Einbruchschutz ist heute kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Professionell gesicherte Fenster, Türen und Fenstertüren stellen für Täter ein erhebliches Risiko dar. Studien und polizeiliche Erfahrungen zeigen: Einbrecher brechen einen Versuch oft nach wenigen Minuten ab, wenn sie auf wirksame mechanische Sicherungen treffen.
Moderne Sicherheitskonzepte setzen deshalb auf:
geprüfte, mechanische Einbruchhemmung
unauffällige, aber wirkungsvolle Lösungen
fachgerechte Planung und Montage
Fazit

Die Kriminalstatistik Schweiz macht deutlich: Einbruch- und Einschleichdiebstähle nehmen wieder zu – besonders in urbanen Regionen.
Gleichzeitig bleiben viele Taten ungeklärt. Wer sein Zuhause oder sein Unternehmen schützt, sollte deshalb nicht warten, bis etwas passiert.
Wirksamer Einbruchschutz beginnt mit einer realistischen Einschätzung der Risiken – und endet mit Lösungen, die im Ernstfall standhalten.



